Polnische Delegation zu Besuch in Niederösterreich

Gespräche über gemeinsame Herausforderungen wie Regionsentwicklung oder die Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit auf europäischer Ebene

Ende Mai 2019 war eine Delegation aus der polnischen Wojewodschaft Podlaskie zu Gast in Niederösterreich. Seit mittlerweile 13 Jahren besteht zwischen dieser Region und dem NÖ Landtag ein laufender Austausch. Umso mehr freute sich LAbg. Christoph Kaufmann die Gruppe aus Polen, die von Vizemarschall Stanislav Derehajlo angeführt wurde, im Stift Klosterneuburg gemeinsam mit dem Präsidenten des NÖ Landtages, Karl Wilfing, begrüßen zu dürfen. „Ich halte es für enorm wichtig, dass wir uns mit anderen europäischen Regionen laufend austauschen. Denn wir alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen und da schadet es nicht, wenn man verschiedene Lösungsansätze vergleicht. Dann kann man optimale Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln“, hält Landtagspräsident Karl Wilfing nach dem Besuch fest.


LAbg. Christoph Kaufmann, Propst Bernhard Backovsky, Vizemarschall Stanislav Derehajlo und Landtagspräsident Karl Wilfing (v.l.) (Foto: NÖ Landtag/Fuchs)

 

 

Wichtige Themen bei dem Besuch waren unter anderem die Möglichkeiten zur Stärkung von ländlichen Regionen, die nachhaltige Energiegewinnung oder auch der Ausbau von Breitband-Internet. „Hier haben wir unsere Konzepte präsentiert und mit unseren Gästen über ihre Wege diskutiert. Einige Ideen klingen im ersten Moment spannend. Fix ist, dass wir eine weitere Zusammenarbeit fixiert haben – auch in Hinblick auf die europäische Ebene. Hier soll die Abstimmung zwischen unseren beiden Regionen verbessert werden“, erklärt LAbg. Christoph Kaufmann.

Neben den politischen Terminen und dem Besuch im Stift Klosterneuburg standen auch Besuche der neuen Galerie Niederösterreich, der Besuch der Landesausstellung in Wiener Neustadt sowie eine Kranzniederlegung beim Denkmal für die polnischen Opfer am Friedhof Krems-Stein auf dem Programm. Vor allem Letzteres war den Gästen aus Polen wichtig. „Damit haben wir ein wichtiges Zeichen für die niederösterreichisch-polnische Freundschaft gesetzt“, so Präsident Wilfing. Es ist nicht verwunderlich, dass daher schon eine Gegeneinladung ausgesprochen wurde.